Sport in deutscher Kurzprosa des zwanzigsten Jahrhunderts

Alexander Extra

Sport in deutscher Kurzprosa des zwanzigsten Jahrhunderts

Band 55

ISBN

978-3-88020-469-0

Buchreihe:

Sportwissenschaftliche Dissertationen und Habilitationen

Band:

55

Format:

DIN A5

Auflage:

1.

Publikationsjahr:

2006

Seitenzahl:

288

30,00 €

inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

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Wissenswertes

Die vorliegende Arbeit (Dissertation des Autors an der Universität Hamburg 2005) vermittelt Einblicke in das Verhältnis von Literatur und Sport im zwanzigsten Jahrhundert. Hierzu werden literarische Sportdiskurse des zwanzigsten Jahrhunderts kategorisiert und interpretiert, um mit Hilfe der Ergebnisse im weiteren Verlauf der Arbeit Aussagen über Bedeutung und Funktion einzelner Sporterzählungen sowie über die aufgefundenen Inszenierungsformen substantiieren zu können. Hierzu entwickelt der Autor ein Modell zur Quellenauswahl, um Erzähltexte als Sporterzählungen zu klassifizieren. Das entwickelte Modell stellt gleichzeitig ein detailliertes Instrumentarium dar, um spezifische Merkmale von Sportgeschichten einer Analyse zu unterziehen und Gemeinsamkeiten herauszustellen. Im Anschluss wird Sportkurzprosa des zwanzigsten Jahrhunderts in vier zentrale Inszenierungsformen unterteilt. Betitelt sind diese mit literarischen Gattungs- und Untergattungsbegriffen: Sporttragödien, Heldengeschichten, Sportidyllen und Sportsatiren. Die folgenden Untersuchungen berücksichtigen sowohl die Einmaligkeit und Besonderheit eines jeden literarischen Textes durch qualitative Einzelanalysen als auch Gemeinsamkeiten innerhalb der einzelnen Inszenierungsformen durch eine gesonderte Herausstellung. Im abschließenden Resümee werden fachspezifische Zusammenhänge erörtert und diskutiert: Der Schwerpunkt liegt dabei zum einen auf dem literaturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und zum anderen, aus sportwissenschaftlicher Sicht, auf gemeinsamen Inhalten, hier insbesondere auf übereinstimmenden Zeichen und Zeichenkomplexen, und etwaigen Auswirkungen der untersuchten Sportkurzprosa. Dabei erfolgt auch noch einmal ein kritischer Blick zurück auf die Methode der Auswahl und Eingrenzung des Quellenmaterials.

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